26Jan
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Die Grünen in Castrop-Rauxel jedes Jahr einen Jahreseinstieg mit einer BIO Weinprobe und der Verköstigung von Biosnacks aus.
Verschiedene Bundes- und Landespolitiker, sowie der Landesvorstand, waren schon bei dieser Veranstaltung.
Neben einem allgemeinen Austausch stehen regelmäßig lokale und überregionale Themen auf der Tagesordnung.
Zu dem diesjährigen Jahreseinstieg konnten wir den parlamentarischen Geschäftsführer der Grünen Landtagsfraktion und MdL Johannes Remmel gewinnen.
Ein Thema mit besonderem Bezug zur Landespolitik und der Tätigkeit von Johannes Remmel als umweltpolitischer Sprecher ist der geplante
Neubau der B474n und die
Industriallisierung der Rieselfelder (newpark) sowie auf Landesebene
der Bau der L654n.
Diese werden vor Ort kontrovers diskutiert und seitens der Grünen abgelehnt. Hierzu ist es von Interesse, Informatinen über politische Hanlungsmöglichkeiten zu erhalten.
Darüber hinaus sind sicherlich auch die Themen EON Kraftwerk Datteln und Gemeindefinanzierung von Interesse.
Wir freuen uns, alle Interessierten,
am 20.02.2010 ab 18 Uhr im Bürgerhaus Leonhardstraße in Castrop-Rauxel
begrüßen zu können.
26Jan
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Die Autobahn A 42 ist eine vielbefahrene Straßenverbindung zwischen dem Autobahnkreuz Castrop-Rauxel-Ost und Oberhausen. Sie führt durch das dicht besiedelte nördliche Ruhrgebiet. Laut Ministerium fahren hier täglich ca. 80.000 Fahrzeuge. Ein Vergleich mit einem Verkehrsweg aus der Römerzeit hinkt also gewaltig.
Deshalb ist den Belastungen für die Anwohner Rechnung zu tragen. Dichte Bepflanzung schützt nun einmal wenigstens eingeschränkt vor Schadstoffen, Lärm und Sicht auf vorbeifahrende Fahrzeuge. Zusätzlich sind weitere Schutzmaßnahmen wie Lärmschutzwände notwendig. Eine Studie des Gesundheitsministeriums in NRW kam 2006 zu dem Ergebnis, dass Anwohner viel befahrener Straßen ein knappes Jahr früher sterben als Menschen, die weiter entfernt leben.
In der Tat hatten sich die BürgermeisterInnen der betroffenen Städte für eine andere Gestaltung der A 42 ausgesprochen – zu vermuten ist in Unkenntnis der Folgen. Mittlerweile haben mehrere Städte davon wieder Abstand genommen, u.a. Castrop-Rauxel.
22Jan
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Vor rund 30 Jahren begannen die Grünen als 1. Umweltpartei unbequem und belächelt ihre politische Arbeit. Wir führten allen vor Augen, dass verantwortungslos mit unserer Erde umgegangen wird. Langsam aber sicher haben die meisten Mitmenschen erkannt, dass wir unsere Umwelt besonders schützen müssen, damit wir sie wenigstens einigermaßen bewohnbar an die folgenden Generationen weitergeben können.
Was jetzt an der A 42 geschieht könnte glatt glauben machen, dass alle daran Beteiligten - dazu gehören auch die Bürgermeister (innen) der Anrainerstädte - die letzten 30 Jahre verschlafen haben. Man muss nur mal mit offenen Augen die Autobahn entlang fahren oder aber die Ausblicke von den Autobahnbrücken aus „genießen“ . Wie aufeinandergehäufte Leichen nach einem Massensterben liegen die Bäume am Straßenrand und geben den ungeschützten Blick auf die unmittelbar angrenzende Bebauung frei. Viele Bürgerinnen und Bürger kämpfen zu recht vehement für den Erhalt möglichst jeden Baumes in unserer Stadt. Die Bündnisgrünen in Castrop-Rauxel haben uns dafür eingesetzt, dass auf unserem Stadtgebiet keine „Ohrenparks“ an den beiden Auffahrten, durch radikales und hemmungsloses Abholzen der kleinen Wäldchen geschaffen werden - die Pläne waren bereits fertig und die Bagger bestellt. Leider konnten wir nicht verhindern, dass entlang der Autobahn in verwerflichem Umfang abgeholzt wurde.
Wenn man sich das Autobahnkreuz Castrop-Rauxel Ost anschaut, ergibt sich ein Bild des ökologischen Grauens, es scheint, als habe Kyrill ein zweites mal gewütet.
Die gesamte Entwicklung an der Autobahn 42 ist unfassbar – aber folgenreich. Jetzt fehlen zumindest für Jahrzehnte Tausende an Bäumen und damit Schadstofffilter, Lärmfilter, Sichtschutz und Sauerstoffspender mit all den damit zusammen hängenden und spürbaren Folgen für die Einwohner.
19Jan
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In den letzten Wochen konnten wir uns im Ruhrgebiet über ein selten schönes Winterwetter freuen. Sogar in Castrop-Rauxel schneite es üppig. Aber schon den ersten Schneeflocken wurde rasch auf Gehwegen und Fahrbahnen mit großzügigen Salzgaben der Garaus gemacht. Das gesamte Stadtgebiet wurde in Hunderte von Tonnen Streusalz eingelegt.
Nachweislich schädigt Salz Pflanzen, Boden und Grundwasser. Und nachweislich darf es deshalb in unserer Stadt auch nicht vorrangig eingesetzt werden.
In der Straßenreinigungs- und Gebührensatzung von Castrop-Rauxel steht in §4 „… Auf Gehwegen ist bei Eis- und Schneeglätte zu streuen, wobei die Verwendung von Salz oder auftauenden Mitteln grundsätzlich verboten ist. …“ Auch bei der Winterwartung der Fahrbahn sind abstumpfende Mittel vorrangig vor auftauenden Mitteln einzusetzen.
Für alle, die Winterdienst nur mit Streusalz kennen: 1. Den Schnee auf die Bürgersteigseite schaufeln 2. Fegen 3. Abstumpfendes Mittel streuen ( Produkte mit dem Blauen Umweltengel, Sand, Holzschnipsel…)
20Dez
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Bert Wagener, hält die Schließung des maroden Bauteils 6 für möglich.
Zwar ist es Beschlusslage im Kreistag und auch Wille des neuen Landrats, dieses Bauteil zu sanieren, gleichwohl fehlt es an substanziellen Finanzmitteln. Woher die sieben Millionen Euro kommen sollen, weiss derzeit niemand.
Wagener führt aus, dass die Finanzsituation durch das jüngst beschlossene Wachstumsbeschleunigungsgesetz der schwarz-gelben Bundesregierung nicht besser wird.
„Die dort festgelegten Steuersenkungen gehen zu einem großen Teil zu Lasten derKommunen“ erläutert Wagener.
Aus diesem Grunde ist die müsse man in der Politik über alternaive Finanzierungsmodelle nachdenken. Denkbar ist z.B. die Prüfung einer „Austauschfinanzierung“, im Rahmen welcher statt der kostenintensiven Sanierung des Berufskollegs Kuniberg die Finanzmittel in das Castrop-Rauxeler Berufskolleg fließen. Das BK Kuniberg befindet sich nur einen Steinwurf vom neuen Berufskollegstandort „Doppelberufskolleg“ entfernt, sodass hier Synergien denkbar sind. Laut Wagener soll im nächsten Bauausschuss des Kreises, dessen Vorsitzender der Grüne ist, über den Sachstand „Berufskolleg Castrop-Rauxel“ berichtet werden, damit anschließend über den weiteren Politischen Weg beraten werden kann.