Vorstand und Fraktion gehen auf Distanz zu Corona-Verhalten und –äußerungen von Notburga Henke

Angesichts der dramatischen Infektionslage und der hohen Zahl an Todesopfern in ganz Deutschland ist jede Form von Schutzmaßnahmen aus unserer Sicht vollkommen richtig. Da das Virus aktuell immer und immer wieder seinen Weg an Orte findet, wo es in seiner tödlichen Grausamkeit zuschlägt, müssen wir alles daransetzen, die Ausbreitung der Covid19- Infektionen einzudämmen. Daher treten auch wir dafür ein, dass alle Bürgerinnen und Bürger die AHA+L+A Regeln beachten sollten (Abstand halten, Hygiene beachten und Alltagsmaske tragen, Lüften und Corona-Warn-App nutzen).

Nicht zuletzt deswegen haben wir bereits im Frühjahr als eine der ersten Organisationen in Castrop-Rauxel in Kooperation unserer Grünen Jugend mit dem „Internationalen Bildungs- und Kulturverein für Frauen“ Alltagsmasken erstellt und verteilt.

Wir setzen beim Kampf gegen die Corona-Pandemie genauso wie beim Kampf gegen den Klimawandel darauf, dass die Politik auf die Wissenschaft hören und bei ihren Entscheidungen die Erkenntnisse der Wissenschaft berücksichtigen muss.

Da die Politikerinnen und Politiker unserer Stadt selbstverständlich mit einem guten Beispiel voran gehen müssen, betrachten wir es als unverantwortlich, dass Notburga Henke überwiegend ohne oder mit nicht angemessener Mund-Nase-Bedeckung an der Ratssitzung am 03.12.2020 teilgenommen hat. Ebenso missbilligen wir jegliche Corona verharmlosende Äußerung von Frau Henke.

So wie die überwältigende Mehrheit der Menschen in Castrop-Rauxel betrachten wir die Einhaltung  aller Schutzmaßnahmen für die Funktionsträger der Grünen in Castrop-Rauxel als selbstverständlichen Akt der Solidarität zum Schutz all derer, die unseren Schutz und unsere Solidarität jetzt besonders benötigen.

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