Belastungen durch Ansiedlung an der Stadtgrenze zu Bochum Gerthe

Im Bochumer Ortsteil Gerthe kurz vor Castrop-Rauxel will sich ein Betrieb ansiedeln, der 300 Lkw-Bewegungen pro Tag angibt.

Direkt an der Stadtgrenze von Bochum-Gerthe zu Merklinde, im ehemaligen Dämmstoffe-Unternehmen Philippine, will sich eine Firma neu niederlassen. Hierbei handelt es sich um eine Bodenbehandlungsanlage. Der Betreiber selbst gibt bis zu 300 Lkw- Bewegungen am Tag an. Es werde Boden an- und abgefahren. Aufgrund der „guten Anbindung“ werden diese Bewegungen über die Gerther Straße in Richtung Bochum und in Richtung Merklinde / B235 erfolgen. Dies verursacht Lärm und Staub.

Durch diese Neuigkeiten sind die Grünen in Castrop-Rauxel überrascht worden. Sie sehen eine weitere Belastung der ohnehin gebeutelten Bewohner von Merklinde.

Bert Wagener, Fraktionsvorsitzender im Stadtrat, hat direkt seine Bochumer KollegInnen angesprochen: „Dort sollte das Vorhaben „mal eben so durch gewunken“ werden. Die Bezirksvertretung in Bochum Nord ist sensibilisiert“.

Für die nächste Zeit kündigen die Grünen sowohl ein Treffen mit den Bochumern an – denn das Planungsrecht liegt dort und nicht in Castrop-Rauxel-.

Wie Karl-Heinz Hoffmann, Direktkandidat der Grünen für Merklinde, berichtet, wird sich auch der Bürgerverein WIR SIND MERKLINDE bei seiner nächsten Vorstandssitzung am 30.06.2020 mit dem Thema auseinandersetzen.  „Wir möchten, dass man uns als Betroffene einbindet“, schließt Hoffmann energisch.

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