Kinderbetreuung

Schulplanung ohne Konzept

Die Berichterstattung in den Ruhrnachrichten vom 4.2.2020 hat es mal wieder deutlich gemacht: derzeit herrscht Konzeptlosigkeit im Rathaus hinsichtlich der Betreuung von Kindern im Stadtgebiet.

Dabei ist es, laut dem Grünen Fraktionsvorsitzenden Bert Wagener, von besonderer Bedeutung den Kindern in den ersten Lebensjahren das Gefühl von Autonomie und Vertrautheit zu geben.

Für die Grünen steht fest: egal ob Kinder in den Kindertageseinrichtungen oder in den Grundschulen: wichtig ist eine Fußläufigkeit.

Schon bei den Kindertageseinrichtungen kann festgestellt werden: Die Errichtung von Einrichtungen in der Nähe des Stadtmittelpunktes mehren Verkehre und verhindern eine gute Entwicklung der Kinder (z.B. Neubau neben dem Rathaus, Errichtung einer Einrichtung an der Holzstraße). Wohnort- und insbesondere bedarfsnahe Einrichtungen müssen her.

Das gleiche Bild zeigt sich im Grundschulbereich: durch ungesundes Wachstum der Stadtteile wird ein zeitlich befristeter Bedarf hervorgerufen. So z.B. in Frohlinde als durch „Megabaugebiete“ die Lindenschule aus den Nähten platzte. Jetzt (nach 15 bis 20 Jahren) stehen zahlreiche Plätze in der Schule zur Verfügung. An der Wilhelmschule besteht schon länger Raumknappheit. Diese Situation hat sich durch die Schließung der Schule in Deininghausen verschärft. Nicht auszudenken was passiert, wenn das neue Wohngebiet an der Pallastr. in die Umsetzung geht.

Liebe Stadt: plant doch vorausschauend. Eigentlich sollte es schon lange heißen: „kurze Beine – kurze Wege“. Nur so werden wir es schaffen, unsere schönen Stadtteile attraktiv und lebendig zu erhalten.   

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