INTERNATIONALE GARTENAUSSTELLUNG METROPOLE RUHR 2027

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Foto: RVR - Bewerbung IGA 2027

Mit Unverständnis hat die GRÜNE Ratsfraktion die neuesten Äußerungen aus dem Ministerium für Heimat des Landes NRW zur Finanzierung der Internationalen Gartenausstellung (IGA) 2027 in der Metropole Ruhr aufgenommen. Erneut hat die Landesregierung darauf verzichtet, konkrete Zusagen für ihre Beteiligung an der Finanzierung der Gartenschau zu machen.
„Im Gegenteil, den Kommunen und dem Regionalverband Ruhr (RVR) werden Hürden auferlegt, die einem Schwarzer-Peter-Spiel gleichen. Die im Zeitplan noch für diesen Sommer ausstehende verbindliche Vereinbarung mit der DBG (Deutsche Bundesgartenschau-Gesellschaft) könnte dadurch verhindert werden. Das gesamte Projekt droht damit vor die Wand gefahren zu werden“, betont der GRÜNE Fraktionsvorsitzende im Stadtrat Bert Wagener. Soweit in diesem Stadium der Planung möglich, sind die entsprechenden von der Landesregierung geforderten Unterlagen vom RVR vorgelegt worden. Ebenfalls ist die Planung noch einmal auch im Finanzvolumen angepasst worden. Das Ruhrparlament der 53 Kommunen und Kreise hat schon vor Jahresfrist die Bereitschaft zur Durchführung der IGA 2027 beschlossen und erhebliche organisatorische und planerische Vorarbeiten geleistet.
Bert Wagener: „Die Realisierung der IGA benötigt endlich und kurzfristig Klarheit über die Haltung der Landesregierung. Eine grundsätzliche und verbindliche Förderzusage der Landesregierung ist für die abschließende Vereinbarung mit der DBG zwingend notwendig, um den Kommunen und dem RVR Planungssicherheit zu geben. Die IGA 2027 bietet für die die Stadt Castrop-Rauxel und die gesamte Metropole Ruhr neue Perspektiven für Stadtentwicklung, Arbeitsmarkt und für die regionale Wirtschaft. Dass die schwarz-gelbe Landesregierung ihre grundsätzliche und verbindliche Unterstützung hier weiterhin verweigert, finde ich mehr als empörend.“