Pfandbecher für Coffee to go

Antrag im Umweltausschuss (25.06.19) und Stadtrat (04.07.19)

Antrag:
Der Rat der Stadt appelliert an den lokalen Einzelhandel, beim Vertreib von Coffee-To-Go o.ä. auf Einweg-Getränkebecher zu verzichten und stattdessen gemeinsam ein Mehrweg-Getränkebecher-System auf Pfandbasis einzurichten.
Die Verwaltung wird beauftragt, mit dem Einzelhandel in der Castroper Altstadt und mit CASCONCEPT Kontakt aufzunehmen, um für die Castroper Altstadt ein entsprechendes Referenz-Projekt zu entwickeln.

Begründung:
Fast drei Milliarden Einweg-Getränkebecher aus Kunststoff oder Pappe landen jährlich in Deutschland im Müll. Der Coffee-To-Go-Vertrieb hat daran einen großen Anteil. Auch in Castrop-Rauxel wird an zahlreichen Stellen Coffee-To-Go angeboten und zwar im Wesentlichen immer noch im Einweg-Getränkebecher. Dass viele Geschäfte den Coffee-To-Go preiswerter verkaufen, wenn die Kunden einen eigenen Mehrweg-Becher mitbringen, ist ein Schritt in die richtige Richtung, reicht aber nicht aus.
Wir müssen unsere Müllberge verringern und das geht beim Coffee-To-Go wirksam nur mit Mehrweg-Getränkebechern. In vielen Städten ist ein solches pfandbasiertes Mehrweg-Becher-System erfolgreich eingeführt worden. Das sollte jetzt auch in Castrop-Rauxel geschehen.

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