Stellungnahme der Umweltausschussvorsitzenden Notburga Henke

Fahrräder in Fußgänger*innen-Zone bilden bundesweiten Trend im Umweltbewusstsein ab

Castrop-Rauxel liegt also mit der Öffnung der Fußgänger*innenzone für Fahrräder im Trend. Wer hätte das gedacht. Die aktuelle Studie des Umweltbundesamtes zum Umweltbewusstsein untermauert unseren Ratsbeschluss. 82 Prozent der Befragten betrachtet „eine Abkehr vom Autoverkehr und Hinwendung zum öffentlichen Nah- und Fahrradverkehr sowie zu kurzen Fußwegen als einen positiven Beitrag zur Lebensqualität“ (S. 12). (Link zur Studie)

Gerade in den Städten fühlt sich die Bevölkerung zunehmend von den gesundheitsgefährdenden Lärm- und Abgasemissionen des Autoverkehrs belastet. Gefordert wird eine Abkehr von einer Stadtentwicklung, die das Auto bevorzugt.

Nun ist die Zone für Fußgängerinnen und Fußgänger in der Castroper Altstadt nur wenige 100 Meter lang. Aber allein dieses Signal der Erleichterung des Radverkehrs zeigt eine Kehrwende in der Nahmobilität in unserer Stadt.

Alle Mitbürgerinnen und Mitbürger kann ich verstehen, die mit großer Sorge auf diese Entwicklung schauen. Wir sind es jahrzehntelang gewohnt, bestimmte Nutzungsstrukturen der Verkehrsflächen wiederzufinden. Wir kennen sie und fühlen uns gewohnheitsmäßig darin wohl. Diese Strukturen haben aber zu den großen Belastungen der Lebensqualität geführt. Die meisten von uns haben das erkannt und zeigen sich der veränderten Entwicklung zugeneigt.

Link zur Pressemitteilung des Umweltbundesamtes

Notburga Henke
Vorsitzende des Umweltausschusses

 

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