Am 30.August GRÜN wählen!

Wir GRÜNE stehen für ökologisch-soziale Inhalte und eine transparente, demokratische und geschlechtergerechte Politik. Nach wie vor wollen wir eine attraktive Wohnstadt, in der es sich angenehm und gesund leben lässt, in der auch Kinder und Senioren gut aufgehoben sind, in der Deutsche und Migranten gemeinsam leben und in der es für alle BürgerInnen die Möglichkeit gibt, sich aktiv an der Gestaltung des gesellschaftlichen Auf diesem Weg haben wir in fünf Jahren rot-grüner Koalition einiges erreicht:

  • Freiflächen wurden geschützt.
  • Solarkraftwerke und andere erneuerbare Energien wurden erfolgreich gefördert.
  • Ein Integrationskonzept wurde entwickelt und wird jetzt Schritt für Schritt umgesetzt.
  • Der Ganztagsbetrieb an unseren Schulen wurde ausgebaut.
  • Unsere Kinder werden durch ein vorbildliches Frühwarnsystem geschützt.
  • Ein Beschäftigungsprogramm ist auf den Weg gebracht.


Wir haben wichtige Prozesse in Richtung einer ökologisch-sozialen Stadterneuerung eingeleitet Aber viele Prozesse müssen noch weiterentwickelt werden, um unsere Ziele zu erreichen. Die soziale Entwicklung in den Stadtteilen, die nötigen Schritte auf dem Weg zur Klimaneutralen Stadt, die Maßnahmen zur Begleitung des demografischen Wandels oder die erfolgreiche Integration der MigrantInnen – all das sind gesellschaftliche Prozesse, die einen langen politischen Atem erfordern.

Deshalb GRÜN wählen bei der Kommunalwahl: Je mehr Stimmen wir GRÜNE erhalten, umso konsequenter wird die nachhaltige ökologisch-soziale Stadterneuerung in den nächsten fünf Jahren fortgesetzt.

Umwelt und Verkehr
Ressourcenschonung, Wald und Wiesen sind für uns alle Leben, kein Luxus. Aktuelle Klimaprognosen zeichnen auch bei uns ein bedrohliches Bild. Deshalb wollen wir GRÜNE Castrop-Rauxel zu einer klimaneutralen Stadt weiterentwickeln. Neben dem Erhalt der Baumschutzsatzung gehört dazu:
kommunales Energiemanagement
Wir haben bereits zahlreiche Maßnahmen zur Reduzierung der Energieverbräuche an städtischen Liegenschaften, wie z.B. Schulen und dem Rathaus, eingeführt. Der Ausstieg aus konventioneller Elektrizität muss folgen. Der Ausbau erneuerbarer Energien kann auch vor Ort auf vielfältige Weise gefördert werden, z.B. durch die Bereitstellung von kommunalen Dächern zur Nutzung der Fotovoltaik.
Energetische Gebäudesanierung
Zur Reduzierung der Energiekosten, aber auch als entscheidender Beitrag zum Klimaschutz ist es richtig und notwendig, den Energieverbrauch von privaten Haushalten deutlich zu reduzieren.
Wir werden uns für eine Ausweitung der Energieberatung einsetzen um auf Förderprogramme und ungenutzte Potentiale aufmerksam zu machen.
Bei der Neuerrichtung von Gebäuden müssen deren energetische Eigenschaften in den Fokus der Bauplanung rücken.
Erhalt von Freiflächen
Wir GRÜNE setzen uns für einen bedingungslosen Erhalt der noch verbliebenen Freiflächen als Erholungs- und Regenerationsflächen für Natur und Mensch ein. Wir lehnen nicht nur die Entwicklung von Industrieflächen und Wohnbebauung auf den verbliebenen Freiflächen ab, sondern auch flächenintensive Straßenbauprojekte, wie die l654n und die b474n, welche die Vernichtung von zusammenhängenden Grünflächen mit sich bringen.

Bildung
Bildung findet lebenslang und vor Ort statt. Hier werden die Grundlagen für ein gutes Leben und die Zukunftsfähigkeit einer Region gelegt. Es gilt, schon früh Bildungs- und Erziehungspartnerschaften zwischen Eltern und den Angeboten der Stadt und freier Träger  anzubieten. Das „Kompetenznetzwerk Bildung“ muss für unsere Stadt als bedeutender Teil einer regionalen Bildungslandschaft entwickelt werden.
Dazu gehören Familienzentren und Kindertageseinrichtungen im engen Verbund mit den Schulen als besondere Lern- und Lebensorte im Stadtteil.
Schwerpunkt der Bildungs- und Erziehungsprozesse bei Kindern ist die Sprachentwicklung. Daneben sind individuelle Interessen und Begabungen zu fördern.
Zusätzliche Mittel u.a. für Schulfrühstück und Mittagessen und kostenfreie Lehr- und Lernmittel  müssen bereitgestellt werden. Wir unterstützen Schulen, die den Ganztagsbetrieb einführen wollen.
Es gilt auch den Bereich der Erwachsenenbildung mit   Angeboten verschiedener Träger (VHS, Stadtbücherei) auszubauen und die Altenweiterbildung zu entwickeln.

Sozialpolitik
Die Kluft zwischen Arm und Reich wächst. Kinder, kinderreiche Familien, Alleinerziehende, Menschen ohne Schulabschluss und Berufsausbildung, Frauen im Alter und MigrantInnen sind besonders häufig von Armut betroffen. Wir setzen uns dafür ein, allen Menschen unabhängig von ihrer Herkunft und ihrem sozialen Hintergrund zu besseren Lebenschancen zu verhelfen. Insbesondere dürfen Kinder kein Armutsrisiko sein.
Wir GRÜNE haben der Armut den Kampf angesagt und wollen ein Netz zur Armutsprävention und -bekämpfung spannen. Deshalb haben wir ein Familien- und ein Beschäftigungskonzept auf den Weg gebracht, um alle Möglichkeiten sozialer Unterstützung auszunutzen und die unkomplizierte Zusammenarbeit aller Akteure und sozialen Dienstleister wie z.B. der ARGE oder der Caritas auszubauen. Soziale Hilfen sollen so bei den Menschen ankommen und nicht in komplizierter Bürokratie stecken bleiben.
Dazu gehört auch die Förderung von privatem Engagement und unabhängigen Beratungsstellen.
Die konsequente Weiterentwickelung des Quatiersmanagements, das sich konzentriert mit den Belangen einzelner Stadtteile beschäftigt, ist dabei von zentraler Bedeutung. Dies beinhaltet auch nach Auslauf der Förderung die Weiterführung der „Sozialen Stadt“-Projekte in Deininghausen und Habinghorst.
Gerade in Zeiten knapper Kassen müssen dazu neue Wege der Finanzierung in Form von Förderung durch Land, EU und privaten Stiftungen aktiv beschritten werden. Die Stadt muss dabei auch freie Träger und Vereine unterstützen.

Wohnen
Generationenübergreifenden Quartiersmanagements und wohnortnahe Versorgung gewinnen zunehmend an Bedeutung.
Wir GRÜNE in Castrop-Rauxel setzen auf Erhalt bzw. Entwicklung attraktiver Wohnzentren und sind gegen eine flächenzerstörende Zersiedelungspolitik. Dies haben wir im Wohnbauflächenkonzept festgeschrieben. Die Attraktivität von Ortszentren ist der Schlüssel dafür, dass sich  Menschen gerne dort aufhalten.    Dazu gehört auch die zukunftsorientierte Entwicklung von Wohnkonzepten für Mehrgenerationenprojekte, die das Leben für alle Generationen dauerhaft attraktiv machen und Begegnungen ermöglichen. Anstelle von Discountern auf der grünen Wiese müssen  Handel und Dienstleistungen in der Innenstadt und den Stadtteilen gestärkt werden
In diesem Zusammenhang ist es erklärtes Ziel, auch Betreuungseinrichtungen für Kinder, Sportstätten und Freizeitmöglichkeiten (z.B. wenig genutzte Wander- und Trimmpfade) wohnortnah anzubieten. Die Identifikation mit durch bürgerschaftliches Engagement in den Stadtteilen entwickelten,  unverwechselbaren ‚Leuchttürmen’ (Agora, Parkbad Süd, Ökoinsel, Marienschule etc.) ist sehr hoch. Wir GRÜNE begrüßen dieses Engagement in den Stadtteilen und setzen uns für eine Ausweitung dieser Projekte ein.

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