Schulentwicklung: Große Akzeptanz für die Sekundarschulen

Die Grünen sehen es als einen Erfolg an, dass sich ca. 130 Schüler für die Sekundarschule als weiterführende Schulform entschieden haben. Bert Wagener zeigt sich erfreut, dass sich für die neue Schulform mehr Kinder entschieden haben als für die Etablierte Schulform Realschule.

Nach dem Bürgerentscheid im Oktober des vergangenen Jahres ging es darum mit Sachargumenten jene Eltern von den Vorzügen des integrierten Schulsystems und den verbesserten Fördermöglichkeiten der Sekundarschule zu überzeugen, die aktuell eine weiterführende Schule für ihr Kind wählen mussten. „Dies scheint gelungen zu sein“ zeigt sich auch Martin Buchholz, schulpolitischer Sprecher der Grünen, optimistisch.

Von dem großen Zuspruch für die Sekundarschule konnte insbesondere die Sekundarschule Süd profitieren, an der sich deutlich mehr als die geforderten 75 Schüler – und auch deutlich mehr als in den Vorjahren an der Johannes Rau Realschule – angemeldet haben.

Den Grünen sei es immer bewusst gewesen, dass die Fridtjof-Nansen-Realschule durch den Bürgerentscheid noch einmal Aufwind bekommen würde. Gleichwohl sind 45 Anmeldungen im Norden ein starkes Signal an die Verwaltung und Politik hinsichtlich des Wunsches, auch im Norden die Sekundarschule anzubieten.

Ausdrücklich stützen die Grünen die Überlegungen von Frau Glöß, im Norden eine Dependance der Sekundarschule anzubieten. „Bei der Nachfrage nach insgesamt gut 5 Zügen in der Eingangsklasse ist das eine sinnvolle Option, die dem zum Ausdruck gebrachten Elternwillen des Besuchs einer Sekundarschule im Norden entspricht“, so Wagener.

Den Grünen, so Martin Buchholz, sei es außerdem wichtig, vor allem den Aufbauteams der Sekundarschulen zu danken. Mit Peter Braukmann und Christiane Harder stand ein motiviertes Team zur Verfügung: „Es ist kaum vorstellbar was es bedeutet, eine bewährte Schule abzuwickeln und gleichzeitig gegen zahlreiche Widerstände für eine neue Schulform werben.“ Es gelte nun, die Kolleginnen und Kollegen dabei zu unterstützen, ihren Platz in einem veränderten Schulsystem zu finden.

Genauso sei aber dem Aufbauteam um Frau Edeler zu danken, dass es durch das außergewöhnliche Engagement gelungen ist, zahlreiche Anmeldungen für eine dreizügige Sekundarschule Süd zu erreichen. Auch hier gelte es, wenn auch auf andere Weise, die Kolleginnen und Kollegen bei ihrer zukünftigen Arbeit zu unterstützen.

Wir freuen uns, dass die Idee vom Gemeinsamen Lernen nun in die Tat umgesetzt werden kann“, so Bert Wagener abschließend.

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