Mittelkürzung durch den LWL hätte weitreichende Folgen für die Hallenkonzepte

Grünen Chef Dr. Bert Wagener teilt zur erwogenen Mittelkürzung des Landestheateaussen_forum_castroprs durch den LWL Münster mit, dass die Ausfälle der Geldmittel schwerwiegende strukturelle Folgen mit sich bringt.
Das Landestheater ist integraler Bestandteil der Kulturlandschaft in der Region – so Wagener-. Eine Kürzung hätte damit auf jeden Fall eine Einschränkung oder aber Einstellung des Theaterangebotes zur Folge.
Wenn das Westfälische Landestheater nicht mehr in derzeitigem Umfang und der gewohnten Qualität auftritt, hat dies unmittelbare Auswirkungen auch auf die Liegenschaften in Castrop-Rauxel. Ein großer Teil der Hallenauslastungen (Stadthalle) resultiert aus dem Theaterbetrieb. Bei deutlichen Veränderungen in diesem Segment, muss die Frage nach der Wirtschaftlichkeit und Bestand erneut gestellt werden – und dann auch über die kritische Bewertung der Europahalle hinaus.

In jedem Fall wollen die hiesigen Grünen für den Erhalt der Theaterlandschaft kämpfen. Insbesondere für den ländlichen Raum (und damit über Castrop-Rauxel hinaus) hat das Landestheater eine überragende kulturelle Bedeutung, denn Angebote in Nachbarstädten gibt es dort kaum.
Dr. Bert Wagener (langjähriges Mitglied der Landschaftsversammlung in Münster) betont, dass in enger Zusammenarbeit mit der Grünen Fraktion im Westfalenparlament nach einem Weg gesucht werden soll, trotz der zwingend notwendigen und unumstrittenen Einsparungen die Angebote des WLT Lerhalten bleiben können.

„Der Bereich der Landestheater“ so Wagener „ist beim LWL vom Volumen her noch nicht einmal eine Rundungsdifferenz im Gesamthaushalt“. Betroffen wären jedoch eine Vielzahl von Bürgern.

Verwandte Artikel