Grüne zur Schulpolitik

Für die Grünen in Castrop-Rauxel gilt es, die Eltern der Klassen zwei und drei gut zu informieren und damit auf den Weg zur Sekundarschule mitzunehmen.
Wie berichtet, laufen bis zum 10.05.2012 die Informationsveranstaltungen der Stadtverwaltung zur zukünftigen Schullandschaft in Castrop-Rauxel.
Die Grünen betonen, dass insbesondere aufgrund er sinkenden Schülerzahlen und des Anmeldeverhaltens der Eltern eine grundlegende Veränderung der
Schullandschaft in Castrop-Rauxel notwendig ist.
„Der ideale Weg, um alle Schüler mitnehmen und optimal fördern zu können, ist der in die Sekundarschule“ führt Dr. Bert Wagener von den Grünen aus. „Es darf kein Kind verloren gehen. Hierbei ist es besonders wichtig, die schwächeren Schüler ebenso zu fördern, wie die leistungsstärkeren durch die Anbindung an eine Oberstufe“.
Bert Wagender führt weiter aus, dass es zwingend notwendig ist, die Eltern richtig zu informieren. „Viele haben Angst vor Veränderungen“ führt Wagener aus „aber bei der Sekundarschule ist das Beste aus den Systemen vereinigt worden. Gegenüber den Haupt- und Realschulen ergeben sich Möglichkeiten durch individuelle Förderungen, die Kooperation mit einer Oberstufe und die zumeist geringeren Klassengrößen. Dies haben“ so Dr. Wagener weiter „auch die betroffenen Schulleiter erkannt. Von den fünf Betroffenen haben sich bereits vier ausdrücklich für die Sekundarschule ausgesprochen. Nur die Leitung der Friedjof-Nansen-Realschule hat sich – nach anfänglicher Befürwortung – dagegen ausgesprochen.“ Bert Wagener gibt zu bedenken, dass es nicht sein kann, dass 20% der Schulen über die Zukunft des Schulsystems entscheiden und setzt auf den Elternwillen.
Veränderungen werden sich so oder so ergeben, wir setzen auf die Überzeugung der Eltern von den Sekundarschule. Und dies gilt für den Norden für die Gesamt-, Real-, und Hauptschule und den Süden im Bereich der Haupt- und Realschule.
Dr. Bert Wagener schließt mit den Anmerkungen, dass aufgrund er Schülerzahlenentwicklungen ohne systematische Anpassungen über Ausdünnungen – und somit Schließungen – von Schulstandorten gerechnet werden muss.

Es bleibt spannend.

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