Mülldeponie Brandheide zügig sanieren

16 Hektar ist das verseuchte Areal der ehemaligen Mülldeponie an der Ortsteilgrenze Merklinde/ Frohlinde groß, auf dem von 1959 bis 1972 insbesondere Industrieabfall aus der Teerverwertung und Hausmüll planlos abgekippt worden ist. Möglichst preiswert wollte man sich damals der ungeliebten Rückstände von industriellen Produkten und des Wohlstandes entledigen. Nunmehr, ca. 35 Jahre nach Ende der Arbeiten, werden diese Sünden vergangener Jahre immer deutlicher und können die Bevölkerung teuer zu stehen kommen. Teurer als eine umweltverträgliche Entsorgung je gewesen wäre. Die sichtbaren Folgen sind austretendes Methangas sowie Beeinträchtigungen des Grundwassers, welches bereits massiv die Vegetation schädigt, und Belastungen des Mühlenbachs, der in die renaturierte Emscher fließen soll. Äußerst unappetitlich kann man diese Verunreinigungen mit bloßem Auge im Bereich des Mühlenbaches sehen, von welcher laut EUV (Thorsten Wert-von Kampen) „definitiv eine Gefährdung ausgeht.“.

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