Einen erfolgreichen Start unter dem Motto “Misch Mit” hatte die zweite Interkulturelle Woche in Castrop-Rauxel. In der gut besuchten ASG-Aula wurde ein bunter Rahmen verschiedener Kulturen präsentiert. Vom Posaunenchor der Evangelischen Paulus-Kirchengemeinde über einen (kurzen) gemeinsamen Auftritt der Castroper Gruppe Unerhört mit einer Saz-Gruppe der Alevitischen Gemeinde bis zur beeindruckenden Gruppe Yedesa war der musikalische Bogen gespannt. Höhepunkt des Abends war der Kabarettist Muhsin Omurca, der “Vater des Migrantenkabaretts”.
Die Castroper Grünen wünschen der Interkulturellen Woche weiterhin einen erfolgreichen Verlauf.
Interkulturelle Woche
22.September: Hochtour der Grünen Jugend in Castrop-Rauxel
Nicht nur der Wahlkampf sondern auch die jüngsten Pannen im AKW Krümmel und die große Anti-Atomenergie-Demonstration in Berlin haben das Thema Atomenergie und insbesondere die Frage der Endlagerung wieder in den Mittelpunkt das öffentlichen Interesses gerückt. Als Grüne fordern wir nicht nur den Ausstieg, sondern auch eine wissenschaftlich-fundierte Lösung für die Lagerung des atomaren Mülls. Insbesondere muss den Menschen endlich die Wahrheit gesagt werden: Deutschland hat auch im Jahr 2009 noch keine Lösung für das Problem der Endlagerung gefunden. Schlimmer noch: Wie jetzt bekannt gewordene Studien zeigen hat das Versuchslager Asse, in dem Fässer mit radioaktiven Müll lagern nur noch eine Stablitätsgarantie bis 2014!
Die Gefahren der Atomenergie und das Problem der Endlagerung dürfen nicht verschwiegen werden. Deshalb wollen wir mit den Menschen vor Ort diskutieren:
An insgesamt über 150 Orten macht die Wahlkampftour der GRÜNEN JUGEND halt und will für GRÜNE Politik begeistern. Am 22. September 2009 macht die Hochtour der Grünen Jugend bei uns in Castrop-Rauxel Station. Ab 15 Uhr werden die jungen Grünen am Biesenkamp in der Innenstadt alternative Wege in der Energiepolitik aufzeigen.
Von Politikverdrossenheit ist bei den 16- bis 27jährigen, die ihre Schul- oder Semesterferien für den GRÜNEN Wahlkampf opfern, nichts zu spüren. Im Gegenteil: diese jungen Leute kämpfen für eine bessere Welt und für ihre Zukunft. Heute schlüpfen sie in einen ABC-Schutzanzug und warnen mit einer Anti-Atomkraft-Aktion vor der Gefahr des Ausstiegs aus dem Ausstieg. Ein (selbstverständlich nicht echter) Plutoniumbehälter ist involviert, mit den PassantInnen wird drüber diskutiert, wo man diesen verseuchten Behälter am besten aufbewahren sollte. Vielleicht auch bei Ihnen im Vorgarten?
OVG Münster zum E.ON Kraftwerksbau in Datteln
Dem E.ON Kraftwerk in Datteln hat das Oberverwaltungsgericht für das Land Nordrhein-Westfalen nun die baurechtliche Grundlage unter den Füßen weggezogen. Ohne Baurecht kein Kraftwerk. So einfach ist das.
Dieses höchst lobenswerte Urteil setzt hervorragende Qualitätsstandards an die Energiegewinnung. weiterlesen »
Grüne rufen zur Anti-Atom-Demo auf
Der Stadtverband der Grünen in Castrop-Rauxel ruft zur Teilnahme an der großen Anti-Atomkraft-Demonstration am 5. September in Berlin auf.
Wir wollen den Atomausstieg beschleunigen und die sieben ältesten Atomkraftwerke schnellstmöglich stilllegen.
CDU/CSU und FDP haben sich den Ausstieg aus dem Ausstieg auf die Fahnen geschrieben. Sie agieren offen als parlamentarischer Arm der vier großen Stromkonzerne Eon, RWE, Vattenfall und EnBW. Denn eine Laufzeitverlängerung würde den vier Atomkraftwerksbetreibern zwischen 38 und 200 Milliarden Euro zusätzlich in die Kassen spülen. Die Lobbyarbeit der Atomindustrie und die Politik von Schwarz und Gelb zeigen:
Der Atomausstieg ist nur mit gesellschaftlichem Druck zu erreichen. Eine schwarz-gelbe Bundesregierung wäre energiepolitisch eine Katastrophe. Der Atomausstieg wäre dann Geschichte. Die alten Atomkraftwerke liefen länger, Gorleben würde zum Endlager und die Energiewende wäre am Ende.
Die Atomkraft ist nicht nur ein unverantwortliches Sicherheitsrisiko, sie ist auch eine Gefahr für tausende von neuen Arbeitsplätzen, die im Bereich der Erneuerbaren Energien entstehen könnten. Die Atomkraft ist keine Brückentechnologie, als die sie CDU und FDP jetzt verharmlosen. Im Gegenteil: sie steht dem weiteren Ausbau erneuerbarer Energien direkt entgegen.
Deshalb steht jetzt eine Grundsatzentscheidung an: geht es in Richtung erneuerbare Energien aus Sonne, Wind und Biomasse oder bekommen erneut die alten unflexiblen Dinosaurier Atom und Kohle den Vorzug? Für diese Richtungsentscheidung wollen wir jetzt Druck machen.
Ein Sonderzug aus NRW fährt direkt nach Berlin. Der Fahrpreis kostet 30 Euro (ermäßigt 15 Euro für Schüler, Studenten, Arbeitslose etc.).
Verbindliche Anmeldungen müssen bis Samstag am Infostand der Grünen, oder unter vorstand@gruene-castrop.org erfolgen. Die genauen Abfahrtszeiten ab Rauxel liegen zur Zeit noch nicht vor.









