29Mai
Abgelegt unter: Integration, Planen und Bauen, Pressemitteilungen, Stadtverband, Wirtschaftspolitik.
Stellungnahme zur Berichterstattung vom 27.05.2009
„Familie fühlt sich bedroht“ WAZ
„Breite Solidarität nach Drohbrief eingefordert“ RN
Kein „Böser-Jungen-Streich“ – rechtsextreme Tendenzen müssen ernst genommen werden
Zu dem Drohbrief gegen die Familie Vallomtharayil erklären Bündnis 90/Die Grünen:
Anonyme Drohungen gegen Menschen und Projekte sind keineswegs nur ein dummer Scherz, sondern müssen ernst genommen werden. Gerade rechtsextreme Positionen dürfen nicht verharmlost werden, sondern sind gefährlicher, menschenverachtender Unsinn. Nicht nur die Erfahrungen der Familie Vallomtharayil zeigen, dass wir uns auch in Castrop-Rauxel nicht einbilden dürfen, dieses Problem gäbe es nur in anderen Städten: Erst vor kurzem kam es an der Grundschule Ahornstraße zu rechtsextremen Schmierereien und Brandstiftung.
Diese Signale für ein Erstarken der Rechtsextremen müssen wir ernst nehmen!
Als Grüne stehen wir überall und jederzeit uneingeschränkt gegen Rechtsextremismus und Gewalt und wissen dabei die überwältigende Mehrheit der Castrop-Rauxeler Bürgerinnen und Bürger auf unserer Seite.
Wir wünschen uns, dass diese breite Ablehnung rechtsextremer Machenschaften auch im Alltag in unserer Stadt und im Handeln der Bürgerinnen und Bürger Ausdruck findet.
In der Sache stellen wir weiter fest, dass die rechtsextremen Bedrohungen der Familie Vallomtharayil nicht in Verbindung gebracht werden dürfen mit der kritischen Begleitung des Projektes. Die kritische Begleitung von Projekten, die mit öffentlichen Mitteln unterstützt werden, ist nicht nur erlaubt, sondern auch geboten. Das haben wir seinerzeit beim „Techno Medical“ von Herrn Süß getan. Und wenn wir das jetzt beim „Medicalpark Ruhr“ auch tun, hat das mit der uns unterstellten Fremdenfeindlichkeit nicht das Geringste zu tun.
Wir verweisen auf unsere Erklärung im offenen Brief vom 10.12.2007.
Damals haben wir u.a. festgestellt und öffentlich erklärt:
Das Projekt Medical Park Ruhr ist wichtiger Bestandteil der sozial-ökologischen Stadtentwicklung in Castrop-Rauxel mit dem strategischen Ziel, die Stadt im Gesundheitswesen und im Marktsegment der Gesundheitswirtschaft zu profilieren.
Der Familie Vallomtharayil und ihren Mitarbeitern danken wir für ihr Engagement für die Stadtentwicklung in Castrop-Rauxel.
An dieser Position hat sich kein Jota verändert.
Grundsätzlich halten wir fest:
Wir distanzieren uns ausdrücklich von fremdenfeindlichen Äußerungen und verurteilen diese aufs schärfste. weiterlesen »
20Mai
Abgelegt unter: Pressemitteilungen.
Das „Zündeln“ an öffentlichen Gebäuden stellt keinen „Dumme-Jungen-Streich“ dar, sondern erfüllt einen gravierenden Straftatbestand, der von hoher krimineller Energie zeugt. Nur der Aufmerksamkeit der Anwohner ist es zu verdanken, dass es in diesem Fall „nur“ zu einem relativ geringen Sachschaden kam und Menschen nicht gefährdet wurden. Wir als Grüne verurteilen Akte blinder Zerstörungswut und hoffen, dass der/die Täter ermittelt und entsprechend zur Rechenschaft gezogen werden.
Dass die Schmierereien an den Gebäuden auf rechtes Gedankengut hindeuten, zeigt deutlich die Gefahr für unsere Gesellschaft, die von Rechts ausgeht, und darf keinesfalls unterschätzt werden. Wachsamkeit ist hier gefragt.
12Mai
Abgelegt unter: Planen und Bauen, Pressemitteilungen, Stadtentwicklung, Wirtschaftspolitik.
Enttäuscht über die Entscheidung der Landesregierung äußert sich Manfred
Uhde von den Castroper Grünen: “Die hehren Ziele ‘Regionalentwicklung’
und ‘Strukturwandel’ durch die Ansiedlung einer Fachhochschule für
Gesundheitswesen für eine strukturschwache Region haben sich als
Seifenblasen entpuppt. Letztlich hat das Geld entschieden. Die
Bewerbungen aus Städten wie Castrop-Rauxel, Unna oder Dinslaken hatten
keine Chance. Die Landesregierung hat damit einer planvollen gemeinsamen
Strukturpolitik und interkommunalen Zusammenarbeit eine Absage erteilt.“
Keine guten Aussichten für die Zukunft.”
10Mai
Abgelegt unter: Familie,Jugend und Schule, Stadtverband, Veranstaltungen/Termine.
Im Haus Ö auf Schwerin ging am Samstag, dem 9. Mai das Finale des 6. Green Newcomer Bandcontest über die Bühne. Zahlreiche Jugendliche verfolgten die Auftritte der fünf Finalisten. Die Jury, bestehend aus Jürgen Schulte-Heinrich und Andreas Kemna von den Grünen sowie Sarah Göbel, Leonie Holtmann und Richard Diesterbeck hatte keine einfache Aufgabe. 
Letztendlich setzte sich die Castroper Band ‘Beautiful Broken’ durch. Für den Siegerplatz erhielten sie ein Preisgeld von 300 €. Ein zusätzlicher Preis wurde von Oliver Settele, dem Mixer des Abends zur Verfügung gestellt: Ein Wochendende in seinem Tonstudio.
Auf den Plätzen 2 und 3 folgten ‘Sons of Morrigan’ aus Unna-Fröndenberg und ‘13th Prophecy’ aus Castrop-Rauxel. Anstelle eines vierten und fünften Platzes wurden zwei vierte Plätze an ‘Susie’s Fault’ und ‘Deep Ground’ ebenfalls aus Castrop-Rauxel vergeben.
Der 7. Green Newcomer Bandcontest ist bereits für 2011 geplant.
05Mai
Abgelegt unter: Sozialpolitik, Stadtverband, Umwelt und Energiepolitik, Wirtschaftspolitik.
Auf der diesjährigen 1. Mai-Kundgebung des DGB waren Bündnis 90/Die Grünen mit einem eigenen Infostand vertreten. Grüne Positionen zum Klimaschutz und gegen ‘Armut trotz Arbeit’ waren großflächig zu lesen. In zahlreichen Gesprächen konnten wir unsere Ziele für eine ökologische und soziale Entwicklung, auch und gerade während der bestehenden Wirtschaftskrise erläutern.