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23Feb

Auf geht’s - Grüner Jahreseinstieg 2010

Mit der bereits traditionellen politischen Weinprobe stimmten sich die Grünen in Castrop-Rauxel am Samstag Abend im Bürgerhaus auf das neue Jahr und die anstehenden Aufgaben ein.

Hochkarätige Gastredner waren geladen. Der parlamentarischen Geschäftsführer der Grünen Landtagsfraktion und MdL Johannes Remmel sprach über die anstehende Landtagswahl. weiterlesen »

21Feb

Mobilitätsgutachten differenziert betrachten

„Viele Zahlen und Ergebnisse für das gesamte Stadtgebiet sowie jede Menge Diskussionsstoff bietet das vorliegende Mobilitätsgutachten. „ führt Udo Weber, Grüner Umweltausschussvorsitzender aus.
„In der öffentlichen Diskussion wird das Mobilitätsgutachten zunehmend auf eine einzige Zahl beschränkt, die Entlastung der Gerther Straße um 3500 Fahrzeugen pro Tag, falls die Umgehungsstraße L654n durch das Landschaftsschutzgebiet Wagenbruch gebaut wird.“ so Weber weiter.
Dr. Bert Wagener, Fraktionsvorsitzender und Parteivorsitzender der Grünen in Castrop-Rauxel ergänze, dass es aus grüner Sicht deshalb dringend notwendig ist, die Zahlen zur Gerther Straße differenziert zu betrachten. Die Belastung der Anwohner entsteht aber im wesentlichen durch den LKW Verkehr aus dem Bochumer Gewerbegebiet Dieselstraße. Der heutige Durchgangsverkehr ist mit 3664 Fahrzeugen pro Tag als eher gering einzustufen. Selbst die 6983 Fahrzeuge an der Einmündung zur B235 gelten unter Straßenplanern für eine solche Straße als geringe Belastung. Erst ab ca. 16.000 Fahrzeugen sprechen diese von einer Überlastung.
Wagener führt daher aus, dass als kurzfristige aber dennoch nachhaltige Maßnahmen  deshalb dringend Schritte zur Verringerung der Belastung durch den LKW Verkehr auf der Gerther Straße erforderlich sind. Ein Nachtfahrverbot und eine Tempo-Reduzierung auf 30 km/h für LKW sind auch auf Landesstraßen möglich und sind die einfachste und schnellste Maßnahme zum Schutz der Anwohnerinnen und Anwohner. weiterlesen »

13Feb

Grüne fordern eine energetische Sanierung von Gebäude 6 des Berufskollegs

Nachdem der Schulausschuss des Kreistags am 09.02.2010 einer 2,4 Millionen Euro teuren Teilsanierung des Berufskollegs/ Gebäude 6 zugestimmt hat, gab es in dem zuständigen Umwelt- und Bauausschuss des Kreises kontroverse Diskussionen.
Zwar begrüßten alle Politiker einstimmig den Vorstoß der Kreisverwaltung, sämtliche Gebäudeteile mittelfristig zu erhalten und auch instand zu halten, und stützten damit die Entscheidung des Schulausschusses, gleichwohl wurden die fehlenden Informationen zu den geplanten Maßnahmen aufs schärfste kritisiert.
Bert Wagener (Stadtverbandschef der Castrop-Rauxeler Grünen und Mitglied des Ausschusses) führte aus, dass es einen “Blankoscheck” für “irgendwie” geartete Arbeiten an der Fassade und den Fenstern nicht geben darf und wird. Dem Fachausschuss müssen vor einer Beschlußfassung detaillierte Beschreibungen der geplanten Maßnahmen vorgelegt werden.
“Irgendwie” so Wagener weiter, “muss die Kreisverwaltung ja auf den Kostenrahmen gekommen sein”.
In diesem Zusammenhang wurde auch auf den Umstand hingewiesen, dass in jedem Fall eine engergestische Sanierung durch Verwendung modernster Materialien bei den Fenstern und der Fassade erwartet werden. Auch hierzu gab es keinerlei (und sei es nur mündliche) Informationen. Insbesondere aufgrund des Erfordernisses zur CO2 Einsparung und der angespannten Haushaltslage ist es erforderlich, die Fakten zur Einsparung von CO2 und damit auch erheblichen Finanzmitteln für Brennstoffe dezidiert aufzuzeigen. “Das ist das mindeste” ärgert sich der Grünenpolitiker.
Abschließend erfolgte aufgrund der Fehlenden Fakten eine abschließende Beschlussfassung nicht, sondern vielmehr der Auftrag an die Verwaltung, bis zur Kreisausschusssitzung am 22.02.10 die Unterlagen nachzureichen.

26Jan

„Park“autobahn

Die Autobahn A 42 ist eine vielbefahrene Straßenverbindung zwischen dem Autobahnkreuz Castrop-Rauxel-Ost und Oberhausen. Sie führt durch das dicht besiedelte nördliche Ruhrgebiet. Laut Ministerium fahren hier täglich  ca. 80.000 Fahrzeuge. Ein Vergleich mit einem Verkehrsweg aus der Römerzeit hinkt also gewaltig.

Deshalb ist den Belastungen für die Anwohner Rechnung zu tragen. Dichte Bepflanzung schützt nun einmal wenigstens eingeschränkt vor Schadstoffen, Lärm und Sicht auf vorbeifahrende Fahrzeuge. Zusätzlich sind weitere Schutzmaßnahmen wie Lärmschutzwände notwendig. Eine Studie des Gesundheitsministeriums in NRW kam 2006 zu dem Ergebnis, dass Anwohner viel befahrener Straßen ein knappes Jahr früher sterben als Menschen, die weiter entfernt leben.

In der Tat hatten sich die BürgermeisterInnen der betroffenen Städte für eine andere Gestaltung der A 42 ausgesprochen – zu vermuten ist in Unkenntnis der Folgen. Mittlerweile haben mehrere Städte davon wieder Abstand genommen, u.a. Castrop-Rauxel.

22Jan

Geplantes Baumsterben an der A42


Vor rund 30 Jahren begannen die Grünen als 1. Umweltpartei unbequem und belächelt ihre politische Arbeit. Wir führten allen vor Augen, dass verantwortungslos mit unserer Erde umgegangen wird. Langsam aber sicher haben die meisten Mitmenschen erkannt, dass wir unsere Umwelt besonders schützen müssen, damit wir sie wenigstens einigermaßen bewohnbar an die folgenden Generationen weitergeben können.
Was jetzt an der A 42 geschieht könnte glatt glauben machen, dass alle daran Beteiligten - dazu gehören auch die Bürgermeister (innen) der Anrainerstädte - die letzten 30 Jahre verschlafen haben. Man muss nur mal mit offenen Augen die Autobahn entlang fahren oder aber die Ausblicke von den Autobahnbrücken aus „genießen“ . Wie aufeinandergehäufte Leichen nach einem Massensterben liegen die Bäume am Straßenrand und geben den ungeschützten Blick auf die unmittelbar angrenzende Bebauung frei. Viele Bürgerinnen und Bürger kämpfen zu recht vehement für den Erhalt möglichst jeden Baumes in unserer Stadt. Die Bündnisgrünen in Castrop-Rauxel haben uns dafür eingesetzt, dass auf unserem Stadtgebiet keine „Ohrenparks“ an den beiden Auffahrten, durch radikales und hemmungsloses Abholzen der kleinen Wäldchen geschaffen werden - die Pläne waren bereits fertig und die Bagger bestellt. Leider konnten wir nicht verhindern, dass entlang der Autobahn in verwerflichem Umfang abgeholzt wurde.
Wenn man sich das Autobahnkreuz Castrop-Rauxel Ost anschaut, ergibt sich ein Bild des ökologischen Grauens, es scheint, als habe Kyrill ein zweites mal gewütet.
Die gesamte Entwicklung an der Autobahn 42 ist unfassbar – aber folgenreich. Jetzt fehlen zumindest für Jahrzehnte Tausende an Bäumen und damit Schadstofffilter, Lärmfilter, Sichtschutz und Sauerstoffspender mit all den damit zusammen hängenden und spürbaren Folgen für die  Einwohner.

 

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Modifikationen für Bündnis90/Die Grünen Stadtverband Castrop-Rauxel durch Johannes Kampmann
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