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13Feb

Grüne fordern eine energetische Sanierung von Gebäude 6 des Berufskollegs

Nachdem der Schulausschuss des Kreistags am 09.02.2010 einer 2,4 Millionen Euro teuren Teilsanierung des Berufskollegs/ Gebäude 6 zugestimmt hat, gab es in dem zuständigen Umwelt- und Bauausschuss des Kreises kontroverse Diskussionen.
Zwar begrüßten alle Politiker einstimmig den Vorstoß der Kreisverwaltung, sämtliche Gebäudeteile mittelfristig zu erhalten und auch instand zu halten, und stützten damit die Entscheidung des Schulausschusses, gleichwohl wurden die fehlenden Informationen zu den geplanten Maßnahmen aufs schärfste kritisiert.
Bert Wagener (Stadtverbandschef der Castrop-Rauxeler Grünen und Mitglied des Ausschusses) führte aus, dass es einen “Blankoscheck” für “irgendwie” geartete Arbeiten an der Fassade und den Fenstern nicht geben darf und wird. Dem Fachausschuss müssen vor einer Beschlußfassung detaillierte Beschreibungen der geplanten Maßnahmen vorgelegt werden.
“Irgendwie” so Wagener weiter, “muss die Kreisverwaltung ja auf den Kostenrahmen gekommen sein”.
In diesem Zusammenhang wurde auch auf den Umstand hingewiesen, dass in jedem Fall eine engergestische Sanierung durch Verwendung modernster Materialien bei den Fenstern und der Fassade erwartet werden. Auch hierzu gab es keinerlei (und sei es nur mündliche) Informationen. Insbesondere aufgrund des Erfordernisses zur CO2 Einsparung und der angespannten Haushaltslage ist es erforderlich, die Fakten zur Einsparung von CO2 und damit auch erheblichen Finanzmitteln für Brennstoffe dezidiert aufzuzeigen. “Das ist das mindeste” ärgert sich der Grünenpolitiker.
Abschließend erfolgte aufgrund der Fehlenden Fakten eine abschließende Beschlussfassung nicht, sondern vielmehr der Auftrag an die Verwaltung, bis zur Kreisausschusssitzung am 22.02.10 die Unterlagen nachzureichen.

13Feb

Grüner aus Castrop-Rauxel stellt sich in Dorsten und Gladbeck zur Wahl

Auf der Kreismitgliederversammlung der Grünen am 10.02.2010 wurde der Castrop-Rauxeler Andreas Kemna zum Direktkandidaten für den Wahlkreis 71 (Dorsten/Gladbeck) gewählt. Der 30jährige Justizvollzugsbeamte vertritt die Grünen bisher als Sachkundiger Bürger im Umweltausschuss der Stadt Castrop-Rauxel. Die Sozialpolitik stellt einen weiteren seiner Schwerpunkte dar.  Andreas Kemna verspricht einen engagierten Wahlkampf und ist sich sicher: „Wir werden kreisweit ein gutes Ergebnis einfahren. Mit uns wird die Ablösung von SchwarzGelb möglich.“


26Jan

Grüner Jahreseinstieg am 20.2.10 mit MdL Johannes Remmel

Die Grünen in Castrop-Rauxel jedes Jahr einen Jahreseinstieg mit einer BIO Weinprobe und der Verköstigung von Biosnacks aus.
Verschiedene Bundes- und Landespolitiker, sowie der Landesvorstand, waren schon bei dieser Veranstaltung.
Neben einem allgemeinen Austausch stehen regelmäßig lokale und überregionale Themen auf der Tagesordnung.

Zu dem diesjährigen Jahreseinstieg konnten wir den parlamentarischen Geschäftsführer der Grünen Landtagsfraktion und MdL Johannes Remmel gewinnen.

Ein Thema mit besonderem Bezug zur Landespolitik und der Tätigkeit von Johannes Remmel als umweltpolitischer Sprecher ist der geplante

Neubau der B474n und die
Industriallisierung der Rieselfelder (newpark) sowie auf Landesebene
der Bau der L654n.

Diese werden vor Ort kontrovers diskutiert und seitens der Grünen abgelehnt. Hierzu ist es von Interesse, Informatinen über politische Hanlungsmöglichkeiten zu erhalten.

Darüber hinaus sind sicherlich auch die Themen EON Kraftwerk Datteln und Gemeindefinanzierung von Interesse.

Wir freuen uns, alle Interessierten,
am 20.02.2010 ab 18 Uhr im Bürgerhaus Leonhardstraße in Castrop-Rauxel
begrüßen zu können.

22Jan

Geplantes Baumsterben an der A42


Vor rund 30 Jahren begannen die Grünen als 1. Umweltpartei unbequem und belächelt ihre politische Arbeit. Wir führten allen vor Augen, dass verantwortungslos mit unserer Erde umgegangen wird. Langsam aber sicher haben die meisten Mitmenschen erkannt, dass wir unsere Umwelt besonders schützen müssen, damit wir sie wenigstens einigermaßen bewohnbar an die folgenden Generationen weitergeben können.
Was jetzt an der A 42 geschieht könnte glatt glauben machen, dass alle daran Beteiligten - dazu gehören auch die Bürgermeister (innen) der Anrainerstädte - die letzten 30 Jahre verschlafen haben. Man muss nur mal mit offenen Augen die Autobahn entlang fahren oder aber die Ausblicke von den Autobahnbrücken aus „genießen“ . Wie aufeinandergehäufte Leichen nach einem Massensterben liegen die Bäume am Straßenrand und geben den ungeschützten Blick auf die unmittelbar angrenzende Bebauung frei. Viele Bürgerinnen und Bürger kämpfen zu recht vehement für den Erhalt möglichst jeden Baumes in unserer Stadt. Die Bündnisgrünen in Castrop-Rauxel haben uns dafür eingesetzt, dass auf unserem Stadtgebiet keine „Ohrenparks“ an den beiden Auffahrten, durch radikales und hemmungsloses Abholzen der kleinen Wäldchen geschaffen werden - die Pläne waren bereits fertig und die Bagger bestellt. Leider konnten wir nicht verhindern, dass entlang der Autobahn in verwerflichem Umfang abgeholzt wurde.
Wenn man sich das Autobahnkreuz Castrop-Rauxel Ost anschaut, ergibt sich ein Bild des ökologischen Grauens, es scheint, als habe Kyrill ein zweites mal gewütet.
Die gesamte Entwicklung an der Autobahn 42 ist unfassbar – aber folgenreich. Jetzt fehlen zumindest für Jahrzehnte Tausende an Bäumen und damit Schadstofffilter, Lärmfilter, Sichtschutz und Sauerstoffspender mit all den damit zusammen hängenden und spürbaren Folgen für die  Einwohner.

 

19Jan

Unverantwortlicher Streusalzeinsatz

In den letzten Wochen konnten wir uns im Ruhrgebiet über ein selten schönes Winterwetter freuen. Sogar in Castrop-Rauxel schneite es üppig. Aber schon den ersten Schneeflocken wurde rasch auf Gehwegen und Fahrbahnen mit großzügigen Salzgaben der Garaus gemacht. Das gesamte Stadtgebiet wurde in Hunderte von Tonnen Streusalz eingelegt.
Nachweislich schädigt Salz Pflanzen, Boden und Grundwasser. Und nachweislich darf es deshalb in unserer Stadt auch nicht vorrangig eingesetzt werden.
In der Straßenreinigungs- und Gebührensatzung von Castrop-Rauxel steht in §4 „… Auf Gehwegen ist bei Eis- und Schneeglätte zu streuen, wobei die Verwendung von Salz oder auftauenden Mitteln grundsätzlich verboten ist. …“ Auch bei der Winterwartung der Fahrbahn sind abstumpfende Mittel vorrangig vor auftauenden Mitteln einzusetzen.
Für alle, die Winterdienst nur mit Streusalz kennen:  1. Den Schnee auf die Bürgersteigseite schaufeln 2. Fegen 3. Abstumpfendes Mittel streuen ( Produkte mit dem Blauen Umweltengel, Sand, Holzschnipsel…)

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Modifikationen für Bündnis90/Die Grünen Stadtverband Castrop-Rauxel durch Johannes Kampmann
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