Der Stadtverband der Grünen in Castrop-Rauxel ruft zur Teilnahme an der großen Anti-Atomkraft-Demonstration am 5. September in Berlin auf.
Wir wollen den Atomausstieg beschleunigen und die sieben ältesten Atomkraftwerke schnellstmöglich stilllegen.
CDU/CSU und FDP haben sich den Ausstieg aus dem Ausstieg auf die Fahnen geschrieben. Sie agieren offen als parlamentarischer Arm der vier großen Stromkonzerne Eon, RWE, Vattenfall und EnBW. Denn eine Laufzeitverlängerung würde den vier Atomkraftwerksbetreibern zwischen 38 und 200 Milliarden Euro zusätzlich in die Kassen spülen. Die Lobbyarbeit der Atomindustrie und die Politik von Schwarz und Gelb zeigen:
Der Atomausstieg ist nur mit gesellschaftlichem Druck zu erreichen. Eine schwarz-gelbe Bundesregierung wäre energiepolitisch eine Katastrophe. Der Atomausstieg wäre dann Geschichte. Die alten Atomkraftwerke liefen länger, Gorleben würde zum Endlager und die Energiewende wäre am Ende.
Die Atomkraft ist nicht nur ein unverantwortliches Sicherheitsrisiko, sie ist auch eine Gefahr für tausende von neuen Arbeitsplätzen, die im Bereich der Erneuerbaren Energien entstehen könnten. Die Atomkraft ist keine Brückentechnologie, als die sie CDU und FDP jetzt verharmlosen. Im Gegenteil: sie steht dem weiteren Ausbau erneuerbarer Energien direkt entgegen.
Deshalb steht jetzt eine Grundsatzentscheidung an: geht es in Richtung erneuerbare Energien aus Sonne, Wind und Biomasse oder bekommen erneut die alten unflexiblen Dinosaurier Atom und Kohle den Vorzug? Für diese Richtungsentscheidung wollen wir jetzt Druck machen.
Ein Sonderzug aus NRW fährt direkt nach Berlin. Der Fahrpreis kostet 30 Euro (ermäßigt 15 Euro für Schüler, Studenten, Arbeitslose etc.).
Verbindliche Anmeldungen müssen bis Samstag am Infostand der Grünen, oder unter vorstand@gruene-castrop.org erfolgen. Die genauen Abfahrtszeiten ab Rauxel liegen zur Zeit noch nicht vor.
Grüne rufen zur Anti-Atom-Demo auf
Green New Deal - Investieren in die Zukunft
Wir befinden uns inmitten einer Transformationskrise des Kapitalismus. Es geht darum, wie die Weichen Richtung Zukunft gestellt werden können. Eine Idee ist die eines « Green New Deal », die weltweit als Antwort auf die Doppelkrise von Wirtschaft und Umwelt diskutiert wird. So unterschiedlich die Konzepte auch sein mögen, die unter diesem Titel segeln, so haben sie doch einen gemeinsamen Kern:
Erstens geht es um einen großen Sprung in Richtung einer nachhaltigen Ökonomie. Zweitens geht es um mehr Chancengleichheit und soziale Teilhabe, vor allem durch massive Investitionen in Bildung und berufliche Qualifizierung. Und schließlich geht es darum, den globalen Kapitalismus in ein globales Regelwerk einzubetten und den Rückfall in Protektionismus und Nationalismus zu verhindern.
Die ungeheuren Summen, welche jetzt die Regierungen zur Ankurbelung der Wirtschaft mobilisieren, können dazu genutzt werden, die Fundamente für ein zukunftsfähiges Wirtschafts- und Sozialmodell zu legen.
Informationen zum « Green New Deal » bietet die Internetseite der grünen Heinrich-Böll-Stiftung.
Jetzt wählen gehen - Grüne ins Europaparlament wählen
Am Sonntag wird in Deutschland das Europaparlament gewählt. Jetzt gilt es die Chance zu nutzen, die Grünen im Europaparlament zu stärken und für eine ökologische und soziale Politik für Europa zu stimmen.
Ein Wahlaufruf von unerwarteter Seite kommt von der ‘Financial Times Deutschland’. Hier der Link zu dem entsprechenden Artikel.
Am Sonntag wählen gehen und für WUMS (Wirtschaft & Umwelt, Menschlich & Sozial) stimmen.
Philipp Mißfelder beleidigt Hartz IV EmpfängerInnen- GRÜNE JUGEND kämpft für ein existenzsicherendes Sozialsystem!
Mit der nicht akzeptablen Aussage “Die Erhöhung von Hartz IV war ein Anschub für die Tabak- und Spirituosenindustrie” hat Phillip Mißfelder gezeigt, dass er für die Probleme der Menschen kein Verständnis hat.
Als CDU-Bundestagsabgeordneter unseres Wahlkreises, Bundesvorsitzender der Jungen Union und Präsidiumsmitglied der CDU ist Phillip Mißfelder kein Hinterbänkler, sondern bestimmt die Politik der CDU mit.
Gut zu wissen, wie er zu den sozialen Sicherungssystemen in Deutschland steht… Grund genug für die Grüne Jugend, nochmal an die grünen Forderungen an den deutschen Sozialstaat zu erinnern.
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